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Heissluftanlage für Komposite der Firma Scholz Maschinenbau

Anlagen

Autoklav für Composite – industrielle Heißluftanlagen für Faserverbund-Bauteile

  • Optimierte Wärmeverteilung durch strömungsgeführten Beschickungsraum
  • Energieeffiziente Auslegung durch mehrlagige Isolierung und intelligente Steuerung
  • Kurze Zykluszeiten durch schnellöffnende Verschlusssysteme

Ein Autoklav für Composite ist die zentrale Prozesstechnologie, wenn Faserverbundbauteile unter Druck und Temperatur sicher, gleichmäßig und dokumentierbar ausgehärtet werden müssen. Besonders relevant ist dies für Bauteile, die im Prepreg-Verfahren gefertigt werden und eine präzise abgestimmte Druck-, Temperatur- und Vakuumführung erfordern. Maschinenbau Scholz entwickelt und fertigt Autoklavsysteme für Composite-Anwendungen in Luft- und Raumfahrt, Automotive, Windenergie und industrieller Fertigung. Die Auslegung erfolgt projektspezifisch – abgestimmt auf Bauteilgeometrie, Zykluszeiten, Temperaturhomogenität und Anforderungen an Prozessdokumentation. Umsetzung inklusive Engineering, Fertigung, Inbetriebnahme und Service – normenkonform nach relevanten Druckbehälter- und Sicherheitsanforderungen.

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Vorteile

Vorteile im Betrieb: Warum ein Autoklav für Composite Prozess Stabilität bringt

  • Optimale Wärmeverteilung durch strömungsoptimierten Beschickungsraum und präzise Luftführung
  • Hohe Energie- und Kosteneffizienz dank mehrlagiger Isolierung und intelligenter, vollautomatisierter Steuerung
  • Reproduzierbare Prozessqualität  durch garantierte Temperaturgenauigkeit und flexible Beschickung
  • Kurze Zykluszeiten durch schnellöffnendes Verschlusssystem und patentierte Vorkühlung mit definierten Temperaturgradienten
  • Robuste, wartungsarme Technik mit stopfbuchlosem Ventilator-Antrieb und stromausfallsicherem Betrieb
  • Maßgeschneiderte Auslegung für individuelle Bauteilgeometrien, Chargengrößen und Prozessanforderungen
  • Komplettlösungen aus einer Hand, inklusive Peripheriekomponenten und umfassender Dokumentation
  • Über 100 Jahre Erfahrung im Anlagenbau für Composite – Qualität Made in Germany

Unsere Anlagen eignen sich sowohl für Serienproduktionen als auch für individuelle Sonderlösungen im Bereich der Composite-Fertigung. Sie sind in Größe, Ausführung und Ausstattung individuell konfigurierbar.

So funktioniert die Autoklavierung von Faserverbundbauteilen

Die Autoklavierung basiert auf dem kontrollierten Zusammenspiel von Temperatur, Druck und Vakuum. Dies gilt insbesondere für das Prepreg-Verfahren, bei dem vorimprägnierte Faserhalbzeuge unter exakt definierten Prozessbedingungen ausgehärtet werden. Ziel ist die Minimierung von Porosität sowie die vollständige Polymerisation des Harzsystems.

Während des Prozesses durchläuft das Bauteil exakt definierte Temperatur- und Druckrampen. Die Druckbeaufschlagung erhöht den Faser-Volumenanteil, während die Temperaturführung die chemische Aushärtung des Matrixmaterials steuert. Gerade im Prepreg-Verfahren ist diese präzise Steuerung entscheidend, um Porosität zu minimieren und gleichbleibende Bauteilqualität sicherzustellen.

Ein industrieller Autoklav für Composite stellt dabei sicher:

  • stabile Druckprofile

  • homogene Temperaturverteilung

  • dokumentierbare Prozessdaten

  • zuverlässige Vakuumversorgung

Jetzt Prozessanforderungen analysieren lassen!

Typische Einsatzbereiche von Autoklav für Composite Heißluftanlagen

Autoklav für Composite Heißluftanlagen werden eingesetzt, wenn Faserverbundbauteile unter definierten Temperaturbedingungen gleichmäßig behandelt und prozesssicher ausgehärtet werden müssen. Dies gilt insbesondere für Bauteile aus dem Prepreg-Verfahren in der Automobilindustrie sowie für Carbonfaser-Bauteile und Waben-Sandwichstrukturen, wie sie typischerweise in der Luftfahrt eingesetzt werden. Dabei stellt das sogenannte Prepreg-Verfahren die Verarbeitung vorimprägnierter Faserhalbzeuge mit bereits definiertem Harzanteil dar.

Gerade bei komplexen Geometrien und hochwertigen Bauteilen ist eine reproduzierbare Wärmeverteilung entscheidend, um Materialeigenschaften, Formstabilität und Oberflächenqualität verlässlich zu erreichen.

Unsere Anlagen kommen unter anderem bei folgenden Bauteilen zum Einsatz:

  • Karosserieteile und Strukturbauteile aus dem Prepreg-Verfahren
  • Verkleidungselemente und Innenverkleidungen
  • Sitzschalen, Radverkleidungen und weitere Carbonfaser-Bauteile
  • Komponenten für Windkraftanlagen
  • Luftfahrtkomponenten, einschließlich Waben-Sandwichstrukturen

Diese Bauteile erfordern eine gleichmäßige Wärmebehandlung bei exakt definierten Temperaturverläufen – ideal abbildbar mit den leistungsstarken Lösungen von Maschinenbau Scholz.

Autoklavlösungen für Carbon- und CFK-Anwendungen

Bei Bauteilen aus Carbon, CFK und anderen Komposit-Werkstoffen kommt es auf ein Autoklavsystem an, das exakt auf Werkstoffsystem, Bauteilaufbau und Format abgestimmt ist. Ein Autoklav für Carbon wird insbesondere dort eingesetzt, wo hochwertige Carbon-Bauteile in reproduzierbarer Qualität gefertigt werden sollen – etwa bei Strukturbauteilen, Sichtbauteilen oder Komponenten für den Carbon-Rennsport. Maschinenbau Scholz realisiert dafür projektspezifische Anlagenkonzepte für unterschiedliche Carbon- und CFK-Anwendungen, von kompakten Bauteilen bis hin zu großformatigen Composite-Strukturen.

Technische Parameter

Unsere Composite-Heißluftanlagen sind für hohe Anforderungen in der Verarbeitung faserverstärkter Kunststoffe ausgelegt. Abhängig vom Bauteil, dem Harzsystem und dem gewünschten Aushärtungsprofil kann die Anlage in Ausführung und Ausstattung projektspezifisch angepasst werden. Dabei stehen prozessstabile Temperaturführung, zuverlässige Betriebssicherheit und eine praxisgerechte Bedienung im Fokus.

Unsere Composite-Heißluftanlagen erfüllen die hohen Anforderungen bei der Verarbeitung faserverstärkter Kunststoffe:

  • Verwendung: Harzgetränkte Faserverbundwerkstoffe; Thermoplaste
  • Werkstoff Druckgerät: Stahl
  • Werkstoff Inneneinbauten: Stahl / Edelstahl
  • Verschlussbetätigung: manuell, elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch
  • Heizung: elektrisch oder indirekt Öl
DRUCK:
0 bis 70 bar
Temperatur:
0 bis +550 °C
Beschickungs­durch­messer: 500 mm bis 9.850 mm
Beschickungs­länge: 500 mm bis 50.000 mm

Druck: Der verfügbare Druckbereich ermöglicht die prozesssichere Aushärtung unterschiedlichster Faserverbundsysteme. Je nach Harzsystem und Bauteilanforderung wird der Druck gezielt eingesetzt, um Porosität zu reduzieren und den Faser-Volumenanteil zu optimieren. Die konkrete Auslegung erfolgt projektspezifisch.

Temperatur: Der erweiterte Temperaturbereich erlaubt die Verarbeitung verschiedenster Harz- und Matrixsysteme. Präzise gesteuerte Aufheiz- und Abkühlrampen stellen sicher, dass Temperaturgradienten minimiert und definierte Aushärtungszyklen reproduzierbar eingehalten werden.

Beschickungsdurchmesser: Der variable Beschickungsdurchmesser ermöglicht die Verarbeitung sowohl kompakter Komponenten als auch großformatiger Composite-Strukturen. Die Dimensionierung wird an Bauteilgeometrie, Beladungskonzept und Luftführung angepasst.

Beschickungslänge: Große Beschickungslängen erlauben die Integration langgestreckter oder segmentierter Faserverbundbauteile. Die Auslegung berücksichtigt dabei gleichmäßige Temperaturverteilung über den gesamten Nutzraum sowie die Anforderungen an Be- und Entladung.

Konstruktion & Anlagenkonzept für Autoklav für Composite Anwendungen

Seit den 1950er Jahren werden bei Scholz Autoklaven für Composite-Anwendungen entwickelt. Diese Erfahrung fließt in jedes Anlagenkonzept ein.

Der erste Autoklav für Composite wurde von SCHOLZ übrigens bereits in den 50er Jahren für ein weltweit bekanntes Flugzeugwerk gebaut, deren damaliger Direktor ein Pionier auf dem Gebiet der Verbundtechnologie war.

Heissluftanlage für Komposite der Firma Scholz Maschinenbau

Praxisbeispiele: Realisierte Autoklav für Composite Projekte

Viele Hersteller vertrauen auf die Qualität unserer Autoklaven für Verbundwerkstoffe. Hier finden Sie Beispiele unserer bisherigen Projekte.

Heißluftautoklav für die Fertigung der Türeinfassung von Flugzeugen

  • Druck: 0 bis 12 bar*
  • Temperatur: 0 bis +250°C*
  • Beschickungsdurchmesser: 4500 mm
  • Beschickungslänge: 11000 mm
  • Werkstoff Druckgerät: Stahl
  • Werkstoff Inneneinbauten: Stahl
  • Verschlussbetätigung: Elektrisch
  • Heizung: Elektrisch

*) Weitere Größen und Leistungsdaten auf Anfrage möglich.

Heißluftautoklav für die Fertigung von Flugzeugrumpfbauteilen

  • Druck: 0 bis 12 bar*
  • Temperatur: 0 bis +220°C*
  • Beschickungsdurchmesser: 9000 mm
  • Beschickungslänge: 25000 mm
  • Werkstoff Druckgerät: Stahl
  • Werkstoff Inneneinbauten: Stahl
  • Verschlussbetätigung: Elektrisch / Kranbahn
  • Heizung: Indirekt Öl

*) Weitere Größen und Leistungsdaten auf Anfrage möglich.

Heißluftautoklav für die Luft- und Raumfahrt

  • Druck: 0 bis 10 bar*
  • Temperatur: 0 bis +250°C*
  • Beschickungsdurchmesser: 5500 mm
  • Beschickungslänge: 12000 mm
  • Werkstoff Druckgerät: Stahl
  • Werkstoff Inneneinbauten: Stahl
  • Verschlussbetätigung: Elektrisch
  • Heizung: Indirekt Öl

*) Weitere Größen und Leistungsdaten auf Anfrage möglich.

Heißluftautoklaven für den Motorsport

  • Druck: 0 bis 10 bar*
  • Temperatur: 0 bis +250°C*
  • Beschickungsdurchmesser/Höhe: 1500 mm / 1000 mm
  • Beschickungslänge: 3300 mm
  • Werkstoff Druckgerät: Stahl
  • Werkstoff Inneneinbauten: Edelstahl
  • Verschlussbetätigung: Pneumatisch
  • Heizung: Elektrisch

*) Weitere Größen und Leistungsdaten auf Anfrage möglich.

Heißluftautoklaven für den Radsport

  • Druck: 0 bis 8,5 bar*
  • Temperatur: 0 bis +200°C*
  • Beschickungsdurchmesser/Höhe: 1450 mm / 950 mm
  • Beschickungslänge: 2700 mm
  • Werkstoff Druckgerät: Stahl
  • Werkstoff Inneneinbauten: Stahl
  • Verschlussbetätigung: Manuell
  • Heizung: Elektrisch

*) Weitere Größen und Leistungsdaten auf Anfrage möglich.

Transport und Montage eines großformatigen Autoklav für Composite Systems

Die Realisierung eines Autoklav für Composite Projekts endet nicht mit der Konstruktion – sie umfasst Fertigung, Logistik, Transport und präzise Installation am Einsatzort. Gerade bei großvolumigen Anlagen erfordert jede Phase eine exakte Planung und koordinierte Umsetzung.

Das folgende Video gibt einen Einblick in die praktische Umsetzung eines solchen Projekts und zeigt die Dimensionen sowie die technische und organisatorische Kompetenz im Anlagenbau.

Häufige Fragen zu Autoklav für Composite und Heißluftanlagen

Lesen Sie hier Antworten zu häufig gestellten Fragen rund um Heißluftanlagen für Composite.

Welche Composite-Bauteile können mit Scholz-Anlagen verarbeitet werden?

Die Anlagen sind unter anderem für Sitzschalen, Verkleidungen, Karosserieteile, Flugzeugkomponenten und Innenverkleidungen aus Faserverbundmaterialien ausgelegt.

Für welche Faserverbundwerkstoffe werden die Composite-Heißluftanlagen von Scholz ausgelegt?

Die Composite-Heißluftanlagen von Maschinenbau Scholz werden für unterschiedliche Faserverbundanwendungen projektspezifisch ausgelegt. Dazu zählen insbesondere carbonfaserbasierte Verbundwerkstoffe wie CFK sowie weitere Composite-Materialien für technische Bauteile und Strukturkomponenten.

Gibt es auch gebrauchte Autoklaven?

Ja – Maschinenbau Scholz bietet Modernisierungen für gebrauchte Composite-Autoklaven an - technisch überarbeitet und mit neuer Steuerung ausgestattet. Diese stellen eine wirtschaftliche Alternative für bestimmte Einsatzbereiche dar.

Können Anlagen an individuelle Bauteilgrößen angepasst werden?

Ja. Die Anlagen von Maschinenbau Scholz sind modular aufgebaut und können in Größe, Beladung, Luftführung und Prozesssteuerung individuell angepasst werden.

Welche Druckbereiche und Temperaturbereiche sind bei einem Autoklav für Composite möglich?

Die Auslegung erfolgt projektspezifisch. Abhängig vom Bauteil, den eingesetzten Materialien und den jeweiligen Prozessanforderungen des Kunden können unterschiedliche Druck- und Temperaturbereiche realisiert werden.

Wie wird die Temperaturhomogenität im Autoklav für Composite sichergestellt?

Durch strömungsoptimierte Luftführung, leistungsfähige Heizsysteme und präzise Regeltechnik wird eine gleichmäßige Temperaturverteilung im Nutzraum gewährleistet.

Ist eine Modernisierung oder Nachrüstung bestehender Anlagen möglich?

Bestehende Autoklavsysteme können je nach Ausführung technisch überprüft und hinsichtlich Steuerung, Peripherie oder Energieeffizienz angepasst werden.

Sind die Anlagen auch für das Prepreg-Verfahren geeignet?

Ja. Die Anlagen sind für Anwendungen im Prepreg-Verfahren geeignet, bei denen eine präzise Temperaturführung, definierte Druckverhältnisse und eine zuverlässige Vakuumversorgung für die reproduzierbare Aushärtung von Faserverbundbauteilen erforderlich sind.

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